Das erstemal Indien und nur 2-3 Wochen Zeit

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Juno
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Das erstemal Indien und nur 2-3 Wochen Zeit

Beitrag von Juno »

Hallo,

mein Mann und ich wollen das erstemal nach Indien (entweder Oktober/November oder Januar). Das Land ist so riesig und es gibt so viele unterschiedliche Regionen, dass es uns schwer fällt zu entscheiden, welche Region wir bereisen sollten. Leider haben wir nur 2 bis 3 Wochen Zeit.

Wir interessieren uns für Kultur/Bauwerke, Essen, Natur, Menschen, Erholung. Wenn möglich sollten die Ziele nicht zu touristisch sein und das ganze Programm nicht zu stressig. Wir haben nicht den Ehrgeiz, sämtliche Sehenswürdigjkeiten abzuklappern, sondern wollen einfach das Land kennenlernen und wirken lassen.

Irgendwelche Vorschläge, wo man das am besten kann?
traveller82
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Beitrag von traveller82 »

Wir standen vor dem selben Problem. Und haben es dann schließlich vom Flugpreis anhängig gemacht, wo wir starten würden.
Delhi und Agra sind für Rubrik Bauwerke/Kultur sehr zu empfehlen. In der Ecke sehr sehenswert ist auch noch Fathepur Sikri und Gwalior.
Etwas südlicher, untouristisch und wirklich schön ist Orccha.
Ich persönlich fand Jaipur langweilig. Das wird häufig im Zuge des goldenen Dreiecks abgehandelt.
Wegen Essen braucht ihr euch keine Sorgen zu machen das ist in GANZ INDIEN SUPER!
Mein Vorschlag wäre in etwa: Delhi-Agra (vielleicht noch weiteres von oben) und auf jeden Fall Udaipur! Da kann man auch entspannen. Eine wirklich hübsche Stadt, ruhig und viel sehenswertes. Wenn noch Zeit ist kann man auch noch Bundi einschieben, ein kleines Städtchen (Kippling hat das Dschungelbuch) dort geschrieben, sehr freundliche menschen. Sehr wenig Touristen und auch gut für entspannte Tage.

Auf meinem Blog gibts bislang schon einen Eintrag zu Delhi! Demnächst kommt aber noch mehr von meiner Indienerfahrung und Erlebnissen.
wus
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Beitrag von wus »

Für einen Erstbesuch, und auch wegen der anvisierten Reisezeit, würde ich Südindien empfehlen.

Wenn ihr noch nie in Indien wart dann wird es auf alle Fälle einen ziemlichen Kulturschock geben. Am krassesten ist der im Zentral- / Nordindien, dem Hindu belt. Relaxt zu reisen ist dort schwierig. Der Süden ist etwas relaxter, und im Süden ist Indien "am indischsten", sprich am ursprünglich-hinduistischsten.

Im Norden bzw. dem Hindu belt kann es im Winter schon auch mal recht kühl werden. Der Süden dagegen ist voll tropisch. Jaipur, Agra, Delhi und Benares würde ich eher ca. im März/April besuchen.

Im Süden gibt es uralte Kulturstätten, z.B. Mahabalipuram (allerdings schon einigermaßen toristisch), Srivanabelagola, Mysore, Belur, Halebid, Nationalparks wie den von Nagarhole wo man frei lebende Elefanten und viele andere wilde Tiere sehen kann, oder auch einfach tolle Strände wo man mal ein paar Tage nur faulenzen kann.
Leave nothing like footprints, take nothing but memories

Meine Homepage: http://www.wolfgangsphotos.de/
maermavean
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Beitrag von maermavean »

Hallo,

Mamallapuram fand ich auch super, aber sehr touristisch (war an Sylvester dort). Rajasthan ist recht gut - dort sind die Entfernungen nicht so groß. Ich war an Ostern knapp zwei Wochen und hatte folgende Route: Von Delhi direkt nach Jaipur, Amber, Pushkar, Jodhpur, Jaipur, Shekhawati (Mandawa, Nawalgarh) - mehr wäre zeitlich gesehen nicht gegangen - hatte auch mal einen Mietwagen, dass ich schneller vorankomme. Bei drei Wochen könnte man die Route noch mit Delhi, Agra und Fatepur Sikri und Udaipur (Ranakpur) erweitern. Varanasi ist auch toll - aber recht weit abseits - ebenso wie Jaisalmer. In der näheren Umgebung von Chennai gibt es nicht ganz so viel - Mamallapuram, Kancheepuram und Tiruvanammalai - Pondicherry lohnt sich meiner Ansicht nach nicht. Madurai und Mysore ist relativ weit weg. Im Süden sind Hampi, Cochin, Mysore, Madurai und Periyar sehenswert - wie gesagt aber, das sind recht große Entfernungen und in Indien reist man für gewöhnlich nicht schneller als 40 km/h.
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